Wo kämen wir hin, wenn wir losgingen?

Eine Frage, in der die Empörung mitschwingt. Unvorstellbar, dass etwas Ungewohntes zur Gewohnheit, zur Normalität werden könnte. Ungewohntes, nicht-regelkonformes steht unter dem Generalverdacht der Subversivität. Wo kämen wir hin … – wenn es Alltag werden würde?

Ja, wo kämen wir denn da hin?

Zitat von Kurt Marti, Text "Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und niemand ginge, einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge."

Wo kämen wir hin, wenn Frauen Miniröcke tragen? Wenn sie auf den BH verzichten? Was, wenn sie in Brot und Arbeit stehen und eigenes Geld verdienen? Wo kämen wir hin, wenn sie die Chefetagen als Managerinnen erobern, statt als Sekretärinnen? Was, wenn sie schnelle Autos fahren? Gar wie ein Mann den Escort-Service genießen?

Wo kämen wir hin, wenn Männer zu ihren Tränen stehen? Wenn sie ihre Söhne und Töchter viel aktiver miterziehen? Was, wenn sie nicht in der Werkstatt oder im Büro, sondern als Kindergärtner arbeiten, als Hebamme, als Florist? Wo kämen wir hin, wenn ihnen Privatleben wichtiger wird als Geld und Ruhm? Was, wenn sie Upcycling für sich entdecken? Und Massagen und Kosmetik und Wellnesswochenenden genießen? Was, wenn sie sich nicht mehr nur über ihren Erfolg bei Frauen und im Beruf definieren? Wenn sie sich stattdessen mehr darüber definieren, wer sie in ihrem Innersten sind?

Gott sei Dank, gibt es die Subversiven unter uns!

Das Ungewohnte, das Subversive, ist unsere Rettung. Ohne neue Wege gäbe es nur Stillstand. Wenn wir aufhören uns die „Was wäre wenn-Fragen“ zu stellen, dann geben wir ein wichtiges Element unserer Menschlichkeit auf.

Wir müssen neugierig bleiben, mutig sein, hineinspringen in die Abenteuer des Lebens. Träume haben und sie verfolgen, Dinge ausprobieren, Fehlschläge aushalten und Erfolge feiern – das ist es, was die Subversiven unter uns zu ganz besonderen Menschen machen.

Subversivität ist quasi eine evolutionäre Pflicht. Und soll ich Dir noch etwas sagen? Selbständige kommen dieser Pflicht in besonderem Maße nach. Das liegt in der Natur der Sache. Selbständige und andere Subversive haben vor allem eins gemeinsam: den Willen und den Mut ihren individuellen Weg zu gehen! Also, wie subversiv bist Du bereit zu sein? Oder anders gefragt:

Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin,
und niemand ginge, einmal zu schauen,
wohin man käme, wenn man ginge.

Kurt Marti

Wo kämst Du mit Deiner Selbständigkeit hin, wenn Du losgehen würdest?

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Die Antwort darauf wirst Du nur finden, wenn Du es nicht dabei belässt, Dir Fragen zu stellen, sondern anfängst, Antworten zu finden. Finde Deine ganz persönlichen, in Deinem ganz individuellen Tempo. Wenn Du magst, hinterlasse einen Kommentar mit Deinen Erfahrungen. Ich freue mich auf Deine Gedanken!

Carmen Splitt alias CSKreuzspinnerin

Mein Name ist Carmen Splitt und die drei wichtigsten Dinge in meinem Leben sind meine Seele, mein Glauben und meine Freiheit, die sich unter anderem in meiner Selbständigkeit ausdrückt. Ich bin Social Media-Coach, Bloggerin, Kreuzspinnerin und in den unendlichen Weiten des Internets unterwegs. Ich bin überzeugte Lutheranerin, begeisterte Teetrinkerin, faszinierte Trekki, echte Querdenkerin und noch eine ganze Menge andere Dinge. Kurz, ich bin ein komplexer und vielschichtiger Mensch und schreibe in meinem ganz eigenen Stil.

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